Nachlese 2011
Frauenenquete ARBEIT.NEU.DENKEN am 7. Oktober 2011
Die Bundesministerin für Frauen und Öffentlichen Dienst Gabriele Heinisch-Hosek und die Plattform 20000frauen lud zur Veranstaltung "Frauenenquete ARBEIT.NEU.DENKEN" ein.
Frauenenquete "ARBEIT.NEU.DENKEN", 7. Oktober 2011, Dokumentation (2012) (PDF 2271 kB)
- Wann
- Freitag, 7. Oktober 2011, ab 8:30 bis 17:30 Uhr
- Wo
- Schloss Laudon
Mauerbachstraße 43, 1140 Wien
Keynotes:
Frigga Haug, Mascha Madörin, Margit Appel
Rahmenprogramm:
Performances zum Thema "ARBEIT.NEU.DENKEN"
Für Frauen!
Kinderbetreuung vor Ort.
Eines der schwerwiegenden Themen für Frauen ist das Thema Arbeit. Angefangen bei der Einkommensschere, der Verteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit, der Arbeitsbewertung und der (zunehmenden) Prekarisierung bis hin zum Problem der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, finden sich hier zentrale frauenpolitische Forderungen wieder.
Bei der "Frauenenquete ARBEIT.NEU.DENKEN" wurden über diese bekannten Problemstellungen hinaus denken und Konzepte und Visionen zum Thema entworfen und bearbeitet. Zu diesem Zweck wurden uns von den 3 Keynotes-Sprecherinnen am Vormittag wertvolle Inputs geliefert, die am Nachmittag in 6 Workshops – jeweils 2 pro Keynote-Vortrag – behandelt wurden. In einem Schlussplenum wurden dann die erarbeiteten Ansätze zusammengeführt und weitergedacht.
Programmablauf zur Nachlese
| 8:30 bis 9:30 Uhr | Willkommen, Kaffee |
| 9:30 Uhr | Eröffnung durch Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek und Vertreterinnen der Plattform 20000frauen |
| 9:50 Uhr | Performance durch Tanja Witzmann, Suse Lichtenberger und Sissi Noé |
| 10:00 bis 13:00 Uhr | Keynotes zum Thema "ARBEIT.NEU.DENKEN" 10:00 Uhr – Mascha Madörin (CH) "Wirtschaftliche Zukunftsfragen – aus der Sicht der Care Ökonomie" 10:45 Uhr – Pause 11:15 Uhr – Margit Appel (A) "Das Verhältnis von Arbeit und Einkommen neu denken. Zu Geschichte, Aktualität und Zukunft eines frauenpolitisch prekären Zusammenhangs" 12:00 Uhr – Frigga Haug (D) "Wie weiter mit der Vier-in-Einem-Perspektive – Vorstellung einer politischen Utopie und ihrer Diskussion" |
| 13:00 Uhr | Mittagspause mit Buffet |
| 14:00 Uhr | Workshops – 2 Workshops zum Thema "Wirtschaftliche Zukunftsfragen – aus der Sicht der Care Ökonomie" – 2 Workshops zum Thema "Das Verhältnis von Arbeit und Einkommen neu denken. Zu Geschichte, Aktualität und Zukunft eines frauenpolitisch prekären Zusammenhangs" – 2 Workshops zum Thema "Wie weiter mit der Vier-in-Einem-Perspektive – Vorstellung einer politischen Utopie und ihrer Diskussion" |
| 15:30 Uhr | Pause |
| 16:00 Uhr | Schlussplenum "ARBEIT.WEITER.DENKEN" |
| 17:00 Uhr | Performance durch Maren Rahmann |
| 17:30 Uhr | Schlussworte der Ministerin |
Weiterführende Informationen:
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Sommer-Gleichstellungsfest 2011 am 25. August 2011
Seit 1. März 2011 müssen Unternehmen mit über 1.000 Beschäftigten einen Einkommensbericht erstellen und die Durchschnittsverdienste der Männer und Frauen auflisten. Damit gibt es erstmals die Chance, gegen ungerechte Bezahlung vorzugehen. Und auch im Bundes-Gleichbehandlungsgesetz wurden die Einkommensberichte umgesetzt. Diese zeigen sehr deutlich, dass es im Öffentlichen Dienst einen wesentlich geringeren Gender Pay Gap als in der Privatwirtschaft gibt. Aber trotzdem bleibt noch vieles zu tun.
Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek lud Akteurinnen und Akteure aus dem Gleichstellungsbereich zur Vernetzung und zum Wissensaustausch zum Sommer-Gleichstellungsfest 2011 ein.
- Wann
- 25. August 2011
- Wo
- Palais Porcia; Innenhof Herrengasse 23, 1014 Wien
- Ablauf
- Vortrag der designierten Rektorin der Akademie der bildenden Künste Wien Mag. Eva Blimlinger unter dem Titel "Die Scherben der gläsernen Decke"
danach bis 20 Uhr - Empfang

Begrüßung durch Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (© BKA/HBF)

Vortrag der designierten Rektorin der Akademie der bildenden Künste Wien Mag. Eva Blimlinger (© BKA/HBF)
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Einkommenstransparenz: Seminar zur gesetzlichen Einführung der Einkommensberichte, Februar und März 2011
Mit 1. Jänner 2011 wurde das neue Gesetz zur Einkommenstransparenz als eine Maßnahme zur Verringerung der Einkommensdifferenz zwischen Frauen und Männern in Österreich wirksam. In einem ersten Schritt müssen die Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Einkommensbericht erstellen. Mit diesem Seminarangebot bot Frau Bundesministerin Heinisch-Hosek Unternehmen dabei Unterstützung an.
- Wann
- 3. und 4. Februar 2011 oder 14. und 15. März 2011,
jeweils von 9 bis 17:30 Uhr
- Wo
- in den Räumlichkeiten der Bundesministerin
Das zweitägige Seminar
- gab einen Überblick über den bestehenden gesetzlichen Rahmen (Gleichbehandlungsgesetz, Einkommenstransparenz),
- zeigte die Diskriminierungsfallen bei Entgeltbestandteilen (etwa Grundentgelt, Leistungsentlohnung) und Wege der Beseitigung auf und
- gab Anleitungen, wie ein aussagekräftiger Einkommensbericht erstellt werden kann.
Themen:
- Tag 1: Einkommensdifferenz in Österreich; rechtliche Rahmenbedingungen (Einkommenstransparenz, Gleichbehandlungsgesetz); Grundprinzipien der Entgeltgleichheit
- Tag 2: Diskriminierungsfallen und welche Informationen man braucht, um Diskriminierung bei Entlohnung zu erkennen; Anleitung für den Einkommensbericht
Die Referentinnen und Referenten sind Expertinnen und Experten der jeweiligen Fachbereiche.
Zielgruppe waren Personalverantwortliche oder Personen, welche die Einkommensberichte erstellen werden. Zusätzlich richtete sich das Angebot an weitere wichtige Schlüsselpersonen, etwa Betriebsrätinnen und Betriebsräte.
Dokumente: